Meditationskursleiter werden - nichts einfacher als das?

Seit einigen Jahren bilde ich nun mit grosser Freude Meditations-Kursleiter und -Kursleiterinnen aus. Wie ich dazu gekommen bin? Ich meditiere seit 1993. Mal mehr, mal weniger regelmässig. Mal mehr, mal weniger intensiv. Während der diversen Yoga-Ausbildungen intensiver, wie auch in meinen Selbstfindungsphasen. Ich habe unzählige buddhistische Bücher gelesen. Vom Dalai Lama, über Thich Nhat Than, Zen-Buddhismus, Sögyal Rinpoche… Auch modernere spirituelle Lehrer durfte ich live erfahren und/oder ihre Bücher lesen. Angefangen von der Bibel (die ich 2x schon als Jugendliche gelesen hatte), Eckhart Tolle, Veit Lindau, Deepak Chopra, Osho, Neale Donald Walsh, Joe Dispenza… Und nie wollte ich mich auf eine Stilrichtung festlegen und irgendwelche Regeln blind befolgen.

 

Mein Credo war: Wenn Jesus und Buddha selber die Erleuchtung finden konnten, warum nicht auch ich?

 

Seit 1995 praktiziere ich Wing Chun Kung Fu und unterrichte dies auch seit 1998. Diese Tätigkeit hat mich viel gelehrt, nicht nur körperlicher Natur, sondern auch im Bereich Unterrichtskompetenz, Didaktik und Methodik.

 

Nach den diversen Yogalehrer-Ausbildungen hatte ich mich zwar vertieft mit Yoga, Philosophie, Anatomie und Meditation auseinandergesetzt. Ich meditierte zwar viel – aber was man bei der Meditation genau beachten musst, was die Gefahren waren, wie lange das dauern sollte etc. – das wurde mir nicht erläutert.

 

Also suchte ich nach einer Meditations-Ausbildung. Und fand langjährige Ausbildungen buddhistischer Linien. Oder sehr teure Lehrgänge, die ebenfalls über mehrere Jahre dauerten. Oder Meditations-Ausbildungen von Psychologen oder „esoterischen“ Gelehrten, die mir auch nicht zusagten. Warum nicht?

 

Weil ich der Meinung und Überzeugung bin, dass Meditation wahnsinnig einfach ist. Man muss nur ein paar Richtwerte beachten. Und gekonnt mit der Stimme arbeiten.

 

Natürlich gehört noch ein bisschen mehr dazu, wie z.B. ein Gespür für Menschen, ein bisschen Psychologie-Wissen und Offenheit, dass die eine Meditation bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich wirken kann.

 

Meditations-Kursleiter, Meditationslehrer oder Guru?

Ich unterscheide ganz bewusst zwischen Meditationskursleiter und Meditationslehrer. Ein Kursleiter hat die grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten erarbeitet, um einen Meditationskurs durchzuführen. Und zwar einen Meditationskurs für die breite Allgemeinheit, also die „Anfänger“. Denn seien wir ehrlich:

 

Meditation ist noch nicht gesellschaftskonform. Meditation hat den Stand, den Yoga vor 15 Jahren hatte. Meditation ist noch mit Bildern behaftet wie

  • Mönch mit Glatze
  • Stillsitzen und nichts tun
  • Hokuspokus
  • Esoterisches „Zeugs“

Klar kommt die Achtsamkeit langsam im Mainstream an, aber bekannt ist es noch nicht. Oder kennst du jemanden, der über Mittag meditieren geht, so wie andere ganz normal joggen gehen? Eben…

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Mehr Achtsamkeit, Entspannung und Ruhe braucht die Welt.

Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass noch viel mehr Menschen mit Meditation in Berührung kommen dürfen, um seine Vorteile kennenzulernen. Und als einzelner Mensch kann ich halt nicht so viele Menschen berühren. Darum bilde ich Meditations-Kursleiter aus.

 

Also nochmals: Meditations-Kursleiter ist darauf ausgerichtet, Leute in den Basics und einfachen Meditationen auszubilden, damit sie Kurse anleiten können, die der breiten Masse die Meditation näher bringt.

 

Meditationskursleiter

Die gelernten Meditationen sind also sehr einfach. Zum Teil kommen sie aus dem Yoga, zum Teil sind es geführte Visualisierungen, z.T. sind es Übungen aus dem autogenen Training oder einfache Achtsamkeitsübungen.

 

In der Ausbildung zum Meditations-Kursleiter werden die Grundlagen der Meditation, die Herkunft und der philosophische Gedanke/das Ziel dahinter erklärt. Meditation ist nicht nur einfach Achtsamkeit, sondern Meditation hat ganz bewusst ein Ziel – sich selber erkennen. Doch bis zum Ziel gibt es unzählige andere Etappenziele, die genauso legitim sind und erreicht werden können. Auch wird in der Ausbildung auch auf die Gefahren der Meditation eingegangen. Denn Meditation ist keine Wunderpille, sondern ist ein Instrument. Und wie jedes Instrument, kann es – wenn falsch eingesetzt – schaden.

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Auch wenn die Ausbildung in meinen Augen „einfach“ ist, gibt es doch auch gewisse Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Meditations-Erfahrung
  • Bereitschaft, regelmässig zu meditieren
  • Bereitschaft, Meditationen in der Gruppe anzuleiten (inkl. Feedback)

Meditationserfahrung ist nötig, denn es ist kein Einführungskurs in die Meditation, sondern eine Ausbildung. Je regelmässiger, desto besser. 1x im Leben meditiert zu haben reicht nicht.

 

Bereitschaft zur regelmässiger Meditation: Nach jedem Modul solltest du die vorgestellten und geübten Meditationen für dich üben, um zu merken, wie die Meditationen wirken – oder eben nicht (bei dir).

 

Meditationen anleiten: Wir leiten Meditationen an und erhalten umgehend Feedback aus der Gruppe. Damit sollen wir realisieren, wenn unsere Meditations-Anleitung zu laut, zu leise, zu unstrukturiert, zu starr… war.

 

Allgemein ist der Austausch sehr wichtig. Es ist kein Frontalunterricht, in dem ich alleine erzähle und die Teilnehmer/innen einfach konsumieren. Sondern wir lernen voneinander und profitieren vom sogenannten Schwarm-Wissen. Je mehr Köpfe, desto mehr Erfahrung im Schwarmwissen, desto mehr können wir Erfahrungen für uns abspeichern und für uns synthetisieren.

 

Interessiert dich ein Ausbildung zum/r Meditations-Kursleiter/in? Mit Klick auf den folgenden Button erhältst du mehr Infos über die Ausbildung hier bei Meditation in Motion und die verschiedenen Lehrgänge die angeboten werden:

Jetzt hätten wir also geklärt, was ein Meditationskursleiter ist. Was ist denn ein Meditationslehrer?

Meditationslehrer

Meditationslehrer/in – fundierte Praxis, Menschenkenntnis und hohe Selbstreflexion

 

Beim Meditationslehrer sind meine Ansprüche höher. Er/sie kann fortgeschrittenere Meditationstechniken anleiten und eine Person begleiten. Es gibt Meditationen, die ins Unterbewusstsein eindringen und mit denen man auch Muster/Trauma anschauen wie auch auflösen kann. Dies setzt aber eine hohe emotionale, mentale und energetische Stabilität und Stärke beim Meditationslehrer voraus. Einfach nur eine solche Meditation anleiten reicht nicht. Ein Meditationslehrer verfügt über genug Erfahrung mit Meditationen anleiten, 1:1-Settings, Beratungen um Wechsel in der Stimmung/Energie wahrzunehmen – und gegenzusteuern.

 

Ausserdem erwarte ich von einem Meditationslehrer, dass seine/ihre Themen zum Grossteil aufgearbeitet sind und eine hohe Selbstwahrnehmung vorhanden ist. Ein Meditationslehrer/in sollte rechtzeitig merken, falls er/sie in Resonanz mit einem Thema geht. Ein Meditationslehrer/in sollte in meinen Augen auch über eine stabile, fundierte und lange Meditationspraxis verfügen. Dies aus dem Grund, um die verschiedenen Lebenslagen, Fragen, Zweifel, Erfahrungen, Erkenntnisse etc. auch wirklich zu haben und diese dann auch teilen zu können.

 

Erst dank dieser Erfahrungen kann ein Meditationslehrer auch qualitativ hochstehende Meditations-Privatlektionen anbieten, massgeschneidert auf den / die Klient/in.

 

Meditation in Motion bietet neu auch eine Weiterbildung zum/zur Meditationslehrer/in an. Für weitere Infos dazu klicke auf den Button:  

Und nein, ich bin kein Fan von vorgefertigten Meditationen, die man einfach abliest. Meiner Meinung nach lebt die Meditation durch DICH und wie du sie auf deine einzigartige Weise INTERPRETIERST. Deine Energie, die du hineingibst, macht sie stark und einzigartig. Darum gibt’s auch kaum schriftliche Meditationen von mir, sondern viele Aufforderungen, diverse Meditationen auszuprobieren und zu kreieren.

 

Auf den Guru gehe ich ein anderes Mal ein. ;)