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Der Nutzen der Meditation

Achtsamkeit, Entspannung und Meditation erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit, und das ist sehr erfreulich. Es freut mich, wenn die Menschen erkennen, dass Entspannung nicht nur «nice to have» sondern sogar notwendig ist.

 

Im Artikel Wie kann Meditation in Unternehmen sinnvoll sein? habe ich bereits darüber geschrieben. Doch nicht nur Unternehmen betrachten Faulenzen oft als etwas "Unproduktives". 

 

 

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Auch Arbeitnehmende betrachten das Faulenzen oder Nichtstun als etwas Schlechtes. Wir haben oft verlernt, zu faulenzen und uns zu langweilen. Unbewusst haben wir es als «schlecht» kategorisiert, weil Qualitäten wie Fleiss und ein hoher Aktivitätsgrad als erstrebenswert betrachtet werden. Also erlauben wir uns nicht, nichts zu tun. Wir kritisieren uns selber (unbewusst!) wenn wir «faul» rumsitzen.

 

 

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Also muss zuerst die eigene Haltung überdacht werden. Also nochmals eine Passage aus dem Artikel "Doch warum sind Pausen so wichtig für die Mitarbeitenden?" 

 

Warum also in der Firma meditieren?? Ist Herumsitzen und Nichtstun nicht unproduktiv?

 

Ja und Nein. Ja, in der Zeit, in der man einfach rumsitzt, kannst man keine „Tasks“ erledigen. Insofern ist es unproduktiv. Aber vielleicht ist die gängige Wertung über Produktivität und Unproduktivität einfach zu kurzsichtig und zu eng gefasst? Denn wenn wir das genauer anschauen ist es so:

 

 

Herumsitzen und Nichtstun ist eine Wohltat und ZWINGEND NÖTIG für das Gehirn und den Körper, um die Stresshormone abzubauen und um KREATIV zu werden. Denn: Im Stress-Modus ist unsere Grosshirnrinde, welche kreative Lösungen produzieren kann NICHT aktiv. Sondern im Stressmodus ist nur das Stammhirn aktiv, also unser Überlebensmodus. Wir bekommen den sogenannten "Tunnelblick". In Stress-Situationen werden die Ressourcen also auf das Stammhirn reduziert, damit wir kämpfen oder flüchten können. Hier können nur "Notmassnahmen" entstehen. Aber keine "out of the box"-Lösungen.

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Doch nicht nur für kreative Lösungen brauchen wir Entspannung. Sondern auch für

  • Harmonischere Beziehungen mit unseren Liebsten
  • Mehr Gelassenheit im Alltag (beim Einkaufen, Autofahren…)
  • Im Geschäft
  • Mit deinen Kindern

Je gestresster wir sind, desto weniger bekommt unser Grosshirn Sauerstoff. Und somit erhält vor allem das Stammhirn Sauerstoff. Und das bedeutet: Kein empathischer Umgang ist möglich. Wir werden gereizt, reagieren harsch und können nicht empathisch miteinander kommunizieren – und streiten somit.

 

Ausserdem bedeutet es: Fehlende Kreativität. Auch wir brauchen im Alltag und im Umgang mit den Menschen Kreativität. Damit wir uns vorstellen können, was mein Gegenüber gerade (im Kopf) sieht. Fehlt die Entspannung und sind wir gestresst, sind wir nicht willig zuzuhören. Sind wir nicht willig, dem Gesagten Folge zu leisten. Sind wir nicht fähig, sozial zu interagieren.

 

Wir reden im Kommandoton, haben «keinen Kopf» zuzuhören. Und so stirbt jede Freundschaft, so stirbt jede Liebe.

 

 

Die Meditation nützt in erster Linie dir selber. Du kommst zur Ruhe. Du kannst wieder klare Gedanken fassen. Du entspannst dich.

 

Aber die Meditation nützt somit auch deinem Umfeld:

  • Eure Beziehung verbessert sich, ihr hört euch wieder aufmerksam zu und könnt freundschaftlich und empathisch miteinander umgehen.
  • Du reagierst gelassener auf deine Familie und deinen Herzensmenschen.
  • Du reagierst gelassener im Alltag.
  • Du fühlst dich weniger «getriggert» durch andere Menschen.

Tönt das nicht wunderbar? Ja, ist es auch. Doch auch hier: Regelmässiges Training ist nötig, um den  Muskel «Gelassenheit» zu stärken. Und so wie wir jeden Tag Stress im Körper aufbauen, so müssen wir täglich auch wieder «ent-stressen» - tönt logisch, oder? Wenn wir eine Tasse füllen, müssen wir sie auch mal leeren, sonst überläuft sie…

 

Willst du die Grundlagen der Meditation lernen? Dann schau unbedingt hier mal rein: