Meditation mit Joe Dispenza: Eine meiner Inspirationsquellen

Meine Meditationspraxis und philosophischen Ansichten haben einige verstorbene, alte „Gurus“ wie Osho, Eckhart Tolle, Patanjali, Bhagavad Gita (mehrere Autoren) geprägt. Auch einige traditionelle, noch lebende „Gurus“ wie Mooji und der Dalai Lama. Aber auch einige lebende, nicht-traditionelle Redner und Autoren wie Neale Donald Walsh, Veit Lindau und Joe Dispenza.

 

Heute will ich ein bisschen über Joe Dispenza schreiben.

 

Ein bisschen Hintergrundinfos über Joe Dispenza:

 

Dr. Joe Dispenza hat an drei amerikanischen Universitäten studiert, seine Schwerpunkte lagen auf den Neurowissenschaften, den Bereichen Biochemie, Neurologie und Gehirnfunktionen. Er promovierte an der Life University von Atlanta/Georgia im Fach Chiropraktik. Mittlerweile ist er Autor etlicher Aufsätze über die enge Beziehung zwischen der Chemie des Gehirns, der Neurophysiologie und Biologie und über ihre Bedeutung für unsere Gesundheit. In dem preisgekrönten Film What the Bleep Do We Know!? kam neben anderen Wissenschaftlern auch er zu Wort. Dr. Dispenza ist für seine Fähigkeit bekannt, Laien wissenschaftliche Konzepte auf lebendige, anschauliche und unterhaltsame Weise zu vermitteln.

 

Quelle: Orell Füssli

 

Ich habe zwei Bücher von ihm gelesen:

  • Werde übernatürlich
  • Ein neues Ich
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Du kannst wählen, welche Gedanken du weiterverfolgen willst.

Und ich war erstaunt, wie elegant er die Chemie, Neurologie mit den traditionellen Schriften zusammenbringt. Er zeigt sehr einfach auf – und zwar mit moderner Sprache – was die alten Meister in den alten Schriften aufzeigen wollten.

 

Er zeigt leite eindrücklich her, wie unsere Gedanken unsere Gefühle produzieren. Und aus dem Gefühl und den Gedanken unsere Handlungen verursachen. Und wie aus diesen Handlungsmustern unser Leben entsteht.

Ich möchte hier auch gar nicht seine Bücher reproduzieren, sondern alle Lesen einladen, eines der oben erwähnten Bücher zu lesen.

 

Einige seiner Meditationen habe ich dann auch durchgeführt, wobei es einfachere und schwierigere gibt. Und bestimmt sind nicht alle anfängertauglich, da sie doch sehr intensiv und komplex sind und Veränderungen bewirken. Doch auch hier: Um nachhaltige Veränderungen zu erhalten, muss man hartnäckig und über längere Zeit dran bleiben.

 

Es gibt auch Workshops, die seine Techniken aufnehmen. Doch egal, wie lange du auf deinem Selbstfindungs-Retreat in Thailand, Indien, Costa Rica oder Mexico warst: Um die Veränderungen nachhaltig in deinem Leben zu manifestieren, musst du auch nach dem Retreat an deinen Gedanken, Gefühlen, Themen, Mustern und Glaubenssätzen arbeiten. Die Selbstfindung bzw. die Meditation ist wie das Zähneputzen: je regelmässiger, desto besser. Du kannst schon alle 8 Monate die Zähne putzen, doch dann wird Karies deine Zähne über kurz oder lang zerstören. Dasselbe gilt für den „Gedankenkaries“: Alles, das dir nicht förderlich ist, belastet über kurz oder lang dein Leben, wenn du es nicht wegputzt.

 

Das Zähneputzen sollte man ja 3x täglich jeweils 2 Minuten durchführen. Ingesamt also 6 Minuten. Was wäre, wenn du dir pro Tag auch nur 6 Minuten schenken würdest. Und dabei meditieren würdest? Dich hinsetzt und einfach aufmerksam beobachtest, welche Gedanken du pflegst? Was wäre, wenn du dich, jedes Mal wenn ein „Karies-Gedanke“ käme, dich stoppen würdest? So wie wenn du stoppen würdest, wenn du etwas Süsses essen würdest – obwohl du das nicht möchtest. Das Essen kommst ja nicht schwupps! In deinen Mund. Wäre das nicht toll, dasselbe auch mit Gedanken zu können?

 

Tönt schwierig? Ist es auch am Anfang. Aber es wird einfacher. Und da zeigt sich die Kunstfertigkeit von Joe Dispenza: Er zeigt dir auf, wie unser Gehirn funktioniert. Und je mehr wir darüber verstehen, desto mehr können wir uns auch „austricksen“. Denn diese Gedankenkontrolle ist absolut logisch zu erreichen.

 

Er zeigt dir auf, dass dein Körper auf den Chemie-Cocktail die deine Gedanken verursacht haben, süchtig wird. Und deshalb fällt es uns manchmal schwer, alte Glaubenssätze aufzugeben – weil unser Körper wie ein Drogensüchtiger rebelliert. Denn schliesslich haben wir unseren Körper X Jahre auf den Hormon-Cocktail von Stress, Angst, Scham etc. konditioniert – jetzt will er diesen gefälligst auch!

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Dieses neue Verständnis

  • Über das Gehirn
  • Die neurologischen Vorgänge
  • Den Hormon-Cocktail unterschiedlicher Gefühle
  • Die Abhängigkeit des Körpers darauf

Hat mir persönlich die Augen geöffnet. Es ist wie mit dem Rauchen aufhören: Du kannst es wollen und absolut bereit sein dafür. Doch dein Körper hat sich an das Nikotin und die Gewohnheiten gewöhnt – und will diesen Hormon-/Chemie-Mix wieder. Dein Körper ist auf Entzug. Und reagiert entsprechend.

 

Wenn du realisierst, dass auch dein Körper unter deinen Emotionen leidet und sich wie ein Süchtiger verhält, dann ist es einfacher auszuhalten – weil du weiss: Es. Ist. Notwendig. Schliesslich willst du von dieser Sucht loswerden. Und du weisst: Jeder Süchtige ist clever und wird alles tun, um zu seinem „Stoff“ ranzukommen. Du hörst auf, dich mit dem Gefühl zu identifizieren, sondern du realisierst, dass es ein Resultat eines Gedanken ist. Wenn du es schaffst, vom Gedanken Abstand zu nehmen und einen gesunden Alternativ-Gedanken dafür denken kannst, dann erschaffst du dir in der Folge/als Konsequenz ein neues Leben.

 

Beginne mal,

  • Dir alles aufzuschreiben was du denkst
  • Die negativen Aussagen hervorheben
  • Für die negativen Aussagen positive Ersatz-Gedanken zu schreiben
  • Und – das schwierigste! – jedes Mal, wenn die negative Aussage kommt
  • Dich zu stoppen
  • Den positiven Ersatz-Gedanken zu denken

 

Du musst genauso oft den Ersatzgedanken denken, um dem alten negativen Gedanken die Kraft zu nehmen. Wie du einen Trampelpfad mehrmals gehen musst, um ihn zu einem breiten Weg zu machen.

 

Wenn dich diese Ausführungen schon interessieren, dann lade ich dich wirklich ein, die Bücher von Joe Dispenza zu lesen. Ich wünsche dir viel Spass bei der Lektüre!

 

 

 

Literaturtipp: Über Joe Dispenza